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   MUSEEN - STIFTUNGEN   /  BERN   



  AUSSTELLUNGEN - EXPOSITIONS - EXHIBITIONS  

Kunstmuseum / Bern   Ausstellun : Freitag, 6. März 2009 - Sonntag, 14. Juni 2009

Wilfrid Moser. Wegzeichen
Eine Retrospektive
Öffnungszeiten Dienstag 10 - 21h Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
Montag geschlossen
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Tel +41 31 328 09 44 --Fax +41 31 328 09 55

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Zwölf Jahre nach dem Tod von Wilfrid Moser (1914 – 1997) wird sein Werk als Retrospektive präsentiert und dabei seine Aktualität hervorgehoben.
Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wilfrid Moser statt, durch welche der Nachlass aus den Ateliers des Künstlers in Paris, Ronco und Zürich zusammengeführt, geordnet und wissenschaftlich bearbeitet worden ist.
Die Ausstellung zeigt die Werkentwicklung von Wilfrid Moser, Pionierfigur in der Entwicklung der Nachkriegskunst in Europa und ein Hauptvertreter der gestischen Abstraktion in der Schweiz, seit dem Frühwerk in den 30er Jahren bis zu seinen letzten Pastellen 1997. Dabei werden seine bisher zu wenig beachteten künstlerischen Innovationen hervorgehoben, so die «Paysages de Métro» der 60er Jahre, die einen neuen Typus der Grossstadt-ikonographie in der Malerei des 20. Jahr-hunderts repräsentieren. Aus heutiger Sicht kommt auch seinem figurativen Realismus zu Beginn der 80er Jahre besondere Bedeutung zu: Mosers Gesteinslandschaften und Unterholzbilder, die auf fotografischen Vorlagen beruhen, nehmen eine Tendenz der Gegenwartsmalerei vorweg. Der Stellenwert von Mosers farbigen Kunstharzskulpturen für die Skulptur des 20. Jahrhunderts ist bisher ebenfalls kaum gewürdigt worden.

Kunstmuseum / Bern   Exhibition : Donnerstag, 19. März 2009 - Sonntag, 21. Juni 2009

Tracey Emin - 20 Years
Öffnungszeiten Dienstag 10 - 21h Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
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Tracey Emin (*1963) gehört zu den international erfolgreichen britischen Künstlern der Gegenwart. Bekannt geworden im Umfeld der Young British Artists (YBA), erzielte sie mit kompromisslos persönlichen Werken, in denen sie ihre sexuelle Vergangenheit, ihre fehlende Schulbildung sowie ihre Drogenaffi nität thematisierte, notorische Berühmtheit.
1999 wurde Tracey Emin für den Turner Prize nominiert, den sie mit der skandalösen Arbeit My Bed (1998) zwar nicht errang, dafür aber vom Sammler Charles Saatchi sowie einem grösseren Fernsehpublikum entdeckt wurde. Ihr offizieller Länderbeitrag für Grossbritannien an der Biennale Venedig 2007 gab letztes Jahr Gelegenheit, aktuelle und ältere Werke in Gegenüberstellung zu erleben und durch den Dunst von Glamour und persönlicher Tragik, welche den Star Tracey Emin umgeben, hindurchzuschauen.

Kunstmuseum / Bern   Ausstellung: Mittwoch, 13. Mai 2009 - Mittwoch, 31. März 2010

Yves Netzhammer:
Die Subjektivierung der Wiederholung. Projekt B

Ankauf Stiftung GegenwART
Öffnungszeiten Dienstag 10 - 21h Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
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Die Stiftung GegenwART des Mäzens Dr. h.c. Hansjörg Wyss präsentiert ihren jüngsten Ankauf: „Die Subjektivierung der Wiederholung. Projekt B“ von Yves Netzhammer, eine begehbare Installation aus Bildern, Ton und Projektionen.

Von aussen ein bilderloser Keil, eröffnet sich innen eine pulsierende Bilderwelt. Man wähnt sich in einem Spiegelkabinett. Das eigene Spiegelbild tritt in Interaktion mit den projizierten Bildern, zum Beispiel mit Delphinen, Elefanten, Blättern, verstümmelten Körpern, Käfigen, Krücken oder Panzern. Die Spiegel vibrieren dabei von Zeit zu Zeit unterschiedlich stark, d.h. sie werden in Bewegung versetzt durch den Sound, der durch die in den Wänden installierten Lautsprecher strömt. Die Spiegel wirken wie glatte Wasseroberflächen, die von fallenden Blättern leicht in Bewegung versetzt werden, dann wieder eher wie unruhige Wellenformationen.

Wie in vielen Werken von Yves Netzhammer geht es auch in dieser Installation um Berührungen und Beziehungen zwischen Mensch, Tier, Ding und Welt. So stossen die Ränder eines Ahornblattes an einen Kontinenten oder ein Rasierblatt scheint ein Chamäleon aufzuschlitzen. Die Lebewesen und Dinge lösen sich aus ihrem gewohnten Kontext und gehen neue Relationen ein. Und immer wieder sieht der Betrachter sich selbst gespiegelt inmitten der Projektionen. Manchmal in stimmiger Weise zu den Lebewesen und Dingen, manchmal scheinen die projizierten Bilder aber auf den Betrachter geradezu niederzuprasseln. So macht Netzhammer die Katastrophe, die Zerstörung des Verhältnisses zwischen Subjekt und Welt, erfahrbar als Chance zur Auseinandersetzung und vielleicht auch als Bedingung für mögliche Beziehungen.

Die Installation wird ab dem 13. Mai 2009 bis auf weiteres im Kunstmuseum Bern ausgestellt.


Kunstmuseum / Bern   Ausstellung: Mittwoch, 24. Juni 2009 - Sonntag, 27. September 2009

Peter Radelfinger - Witze / Vögel / Kissen
Zeichnungen und Animationen
Öffnungszeiten Dienstag 10 - 21h Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
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Peter Radelfinger(*1953 Bern) konzentriert sich seit den 80er Jahren beinahe ausschliesslich auf das Medium der Zeichnung. Er nimmt eine eigenständige Position im zeitgenössischen Kunstschaffen ein, wofür er mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern präsentiert vier Werkgruppen, die seit dem Jahr 2000 entstehen. In der Serie Endlich komm ich in den Zwitscherraum (seit 2000, ca. 500 Pinselzeichnungen), welche verschiedene Vögel und deren Käfige in unterschiedlichen Variationen und Metamorphosen zeigt, werden die ambivalenten Themen wie Geborgensein und Gefangenschaft, Freiheit und Überwachung, Kommunikation und Vernetzung auf hintersinnige und humorvolle Art untersucht. Die Serie Joke (seit 2003, ca. 1’200 Blätter) thematisiert in schnell hingeworfenen Kugelschreiberzeichnungen neben politischen Fragen der Kommunikation und Überwachung auch die Kommunikation „im Kleinen“, die Begegnung zwischen Mann und Frau. Durch die minimale Animation einzelner Blätter in der auf Joke basierenden, digitalen Arbeit Jokeanima (seit 2005) wird das Medium der Zeichnung auf subtile Weise aktualisiert. Die Werkgruppe Kissen (seit 2001, ca. 400 Bleistiftzeichnungen) beschäftigt sich mit einem Grundthema des Zeichnens, der Falte, und kreist um das fundamentale zeichnerische Problem: „Wie formt die Linie einen Gegenstand?“ Gleichzeitig eröffnen sich zahlreiche Bezüge zu historischen Bildern von Dürer bis zu Menzel.

Peter Radelfinger gelingt es, mit einfachsten Mitteln anspielungsreiche Zeichnungen zu schaffen, welche brisante individuelle und politische Themen unserer Gesellschaft auf witzige und hintergründige Art miteinander verweben. Die Bedingungen der Wahrnehmung wie auch die Reflexion des Wesens der Zeichnung sind als grundsätzliche Fragestellungen in allen Arbeiten präsent. Durch den präzisen Einsatz neuerer digitaler Technologien wie auch traditioneller Mittel trägt Radelfinger zur Aktualisierung des Mediums der Zeichnung bei und leistet damit einen interessanten Beitrag zur zeitgenössischen Kunstproduktion.


Kunstmuseum / Bern   Ausstellung : Montag, 13. Juli 2009 - Sonntag, 4. Oktober 2009

„Trinkt, o Augen...“
Schweizer Kunst von Albert Anker bis Robert Zünd
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Die grosse Sammlungsausstellung präsentiert Schweizer Kunst von Albert Anker bis Robert Zünd. Im Mittelpunkt stehen rund 40 Werke von Albert Anker. Um dessen idealistischen Realismus gruppieren sich romantische und symbolistische Darstellungen der Landschaft und des Lebens in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Historiengemälde vermitteln darüber hinaus ein Bild vom neuen Nationalbewusstsein im jungen Bundesstaat.

Kunstmuseum / Bern   Ausstellung : Freitag, 11. September 2009 - Sonntag, 22. November 2009

Furor und Grazie. Guercino und sein Umkreis
Barockzeichnungen aus den Uffizien
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Giovanni Francesco Barbieri (1591–1666) aus Cento bei Bologna, von den Zeitgenossen wegen seines schielenden Auges „il Guercino“ genannt, gehört zu den bedeutendsten Künstlern des italienischen Barock. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern bietet einen einmaligen Überblick über das zeichnerische Schaffen Guercinos. Zu sehen sind rund hundert Zeichnungen aus den Uffizien von Guercino, seinen Schülern und Nachahmern sowie jener Bologneser Maler, an denen er sich orientierte.

Im Verlaufe seiner Karriere fand Guercino von einem dramatischen, durch starkes Chiaroscuro geprägten Frühwerk zum klassisch beruhigten Stil seiner reifen Periode. Seine Kunst umfasst so in einzigartiger Weise die beiden Pole, zwischen denen sich die barocke Malerei in Italien bewegte. Guercino war aber nicht nur ein grosser Maler, sondern auch einer der begnadetsten Zeichner seiner Epoche. Dank der meisterhaften Beherrschung der technischen Mittel gelang es ihm, mit grosser Subtilität die Stimmung des dargestellten Motivs einzufangen (sei es eine dramatische Historie, die er mit schwungvollem Federstrich aufs Blatt warf, oder das Spiel von Licht und Schatten in seinen Figurenstudien in Kreide oder Ölkohle).

Die Uffizien besitzen eine der weltweit grössten und wichtigsten Sammlungen von Zeichnungen des Künstlers, die vom führenden Guercino-Spezialisten Nicholas Turner gesichtet und wissenschaftlich bearbeitet wurde. Für die Ausstellung wurden 52 Blätter des Künstlers aller Schaffensphasen und Gattungen – Figuren- und Kompositionsstudien ebenso wie Landschaften und Genreszenen – sowie 43 Zeichnungen seiner Werkstattmitarbeiter und Nachfolger ausgewählt. Neben vielen bekannten Meisterwerken befinden sich darunter auch zahlreiche bisher unpublizierte oder noch nie gezeigte Blätter. So wird die Ausstellung den Fachleuten unbekanntes Material bieten und zugleich dem breiteren Publikum einen grossartigen Überblick über das zeichnerische Schaffen Guercinos geben. Es ist deshalb ein Glücksfall für das Schweizer Publikum, dass die Schau nach der Präsentation in Florenz auch im Kunstmuseum Bern gezeigt werden kann, als erste monographische Ausstellung Guercinos in der Schweiz überhaupt.


Kunstmuseum / Bern   Ausstellung : Freitag, 30. Oktober 2009 - Sonntag, 21. Februar 2010

Giovanni Giacometti
Farbe im Licht
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Das Kunstmuseum Bern realisiert gemeinsam mit dem Bündner Kunstmuseum Chur eine Ausstellung zu Giovanni Giacometti (1868-1933). Nach Amiet (Cuno Amiet – von Pont Aven bis Brücke, 2000), Anker (Albert Anker und Paris, 2003), Félix Vallotton (Sonnenuntergänge, 2004/2005) und Ferdinand Hodler (Eine symbolistische Vision, 2008) wird sie die Reihe im Kunstmuseum Bern der grossen Schweizer Maler fortsetzen.

Es ist unbestritten, dass Giovanni Giacometti - wie auch Amiet - zu den führenden Schweizer Künstlern gehört, der zwischen Impressionismus, Postimpressionismus und Fauvismus die wesentlichen Neuerungen der Moderne aufgenommen und weiterentwickelt hat. Von seinem herausragenden Schaffen geht eine grosse koloristische Kraft aus, die den Künstler bis zu den in gleissendes Licht getauchten Berg- und Landschaftspanoramen von Bergell und von Maloja – dem Sitz seines Sommerateliers – begleiten sollte. Er bemühte sich um die Wiedergabe von sich verändernden Lichtverhältnissen und um die Intensivierung der Licht- und Farbwirkung, die er durch das Nebeneinandersetzen von Pinselstrichen oder Punkten mit ungemischten, oft komplementär sich ergänzenden Farben erreichte.

In den Fokus der Aufmerksamkeit soll anhand von ungefähr hundert Gemälden Giovanni Giacomettis geniale, vibrierende Lichtorchestrierung rücken. Vereinzelte Werke von Zeitgenossen wie Amiet und Segantini werden die Schau ergänzen. Es soll deutlich werden, dass der Künstler im Kontext seiner neoimpressionistischen Kollegen sowie auch im Kreis der Expressionisten einen ebenbürtigen Platz einnimmt.

Die Ausstellung wird zeigen, dass Giovanni Giacometti eine höchst bemerkenswerte Persönlichkeit von internationalem Rang innerhalb der Entwicklung moderner Malerei darstellt.


Kunstmuseum / Bern   Ausstellung : Freitag, 20. November 2009 - Sonntag, 14. Februar 2010

“Made in China”
Stiftung Gegenwart China-Stipendiaten
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Im Gefolge der Mahjong-Ausstellung (2005) wurde ein künstlerischer Austausch mit China angestrebt. Mithilfe des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei wurde daraufhin ein Wohnatelier in Peking eingerichtet, das jungen Schweizer Künstlern ab 2007 jeweils sechs Monate zur Verfügung gestellt wurde. Während zwei Jahren hat die Stiftung Gegenwart und ihr Mäzen Dr. h.c. Hansjörg Wyss diese Initiative mitgetragen und fünf Künstlern/-paaren den Aufenthalt dort finanziert. In den Genuss dieser einmaligen mäzenatischen Leistung kamen die Genfer Künstler Marc Bauer, Sharyar Nashat und Pierre-Philippe Freymond, der Zürcher Christian Vetter sowie das Künstler(brüder-)paar Cyril und Gregory Chapuisat aus Founex.

Die künstlerische Ausbeute dieser spannenden Erfahrungen soll nun in einer Gruppenausstellung präsentiert werden. Ergänzt wird diese durch Werke der in Zürich lebenden und in Bern ausgebildeten Künstlerin Ana Roldan, welche 2008 während eines halben Jahres das Atelier der Stadt Zürich in Kunming bewohnte.

Bei allen sieben Künstlern hat der Aufenthalt nachhaltige Wirkung gezeigt, was sich in unterschiedlicher Weise in ihrem Werk niederschlägt. Besonderen Eindruck hinterliessen die zahlreichen Grossbaustellen, die der deutlichste Ausdruck des grundlegenden Wandels ist, in dem sich das „Reich der Mitte“ befindet. Die Beschäftigung mit dem Abriss ganzer Quartiere, dem aufgewühlten Boden sowie der in die Höhe wachsenden Mauerstützen schlug sich beispielsweise in Pierre-Philippe Freymonds Fotografien nieder, Sharyar Nashat hat einen Film über den Betonguss einer Säule gedreht und die Gebrüder Chapuisat waren schon immer Meister der skulpturalen und architektonischen Raumverfremdung. In Christian Vetters grossformatigen Gemälden und Zeichnungszyklus kam es gar zum grundlegenden Stil- und Themenwandel hin zur Abstraktion und weg von der Farbe. Ana Roldan hingegen setzt sich eher konzeptuell mit der chinesischen Geschichte, aber auch mit der Bedeutung von China als Wirtschaftsmacht auseinander.


Kunstmuseum / Bern   Ausstellung : Freitag, 18. Dezember 2009 - Sonntag, 21. März 2010

Zeitschichten. Rolf Iseli
Retrospektive
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Rolf Iseli (*1934) ist seit seinem fulminanten Auftritt in den fünfziger Jahren als junger wilder Tachist einer der bekanntesten Schweizer Künstler. Die Retrospektive im Kunstmuseum Bern widmet sich seinen fünfzig Jahren Schaffenszeit mit grössere Werkgruppen in der Malerei und Zeichnung, Skulptur und Grafik. Zu sehen sind rund hundert Arbeiten, die der Künstler in seinem Atelier in Bern und in St. Romain im Burgund schuf.

1957 schockierte er die Öffentlichkeit durch den Gewinn des Eidgenössischen Kunststipendiums mit einer durch Tusche vollgespritzten Leinwand, Sam Francis bat ihn um einen Bildertausch, Fotografien zeigen ihn Seite an Seite neben Barnett Newman über eine Arbeit gebeugt – Rolf Iseli war in den Fünfziger Jahren am Puls der Zeit und galt neben Jean Tinguely und Bernhard Luginbühl als eines der vielversprechenden „Dark horses“ der jungen Schweizer Kunstszene. Als einen der wenigen Schweizer Künstler besuchte er nicht nur Paris, sondern gelangte auch nach New York und überführte das in den Kunstmetropolen gesehene in einen der koloristisch intensivsten und gestisch radikalsten Beiträge zum Abstrakten Expressionismus in der Schweiz.

Doch Iseli blieb nicht wie viele Kollegen beim abstrakten Bildvokabular stehen, hielt sich selbst und sein Werk stets in Bewegung. So besuchte er ab Mitte der sechziger Jahre Moskau, durchreiste China und positionierte sein Schaffen radikal neu. Sein kurzer Ausflug in die Pop-Art manifestiert sich zu Beginn der siebziger Jahre in gusseisernen Skulpturen, die teilweise prominent im öffentlichen Raum platziert, und die Zahlen und andere Alltagsgegenstände zitieren, die in Zusammenarbeit mit der legendären Schmiede- und Giessereiabteilung der Firma Von Roll entstanden.

Fortan zieht sich Iseli in die ländliche Umgebung von St. Romain im Burgund zurück, was sich in seinem Werk niederschlägt. 1971 entsteht das erste Erdbild, in dem er Materialien aus seiner nächsten Umgebung – wie Erde, Bienenwaben, Stroh oder Draht – verarbeitet. Neben den Erdlandschaften, die immer wieder gegenständliche Assoziationen aufweisen und gleichzeitig an die tachistischen Arbeiten der fünfziger Jahre anknüpfen, wird ab den siebziger Jahren die menschliche Figur wichtiger Bestandteil seines Repertoires. Iseli’s eigene Silhouette taucht in unzähligen Variationen auf. Mit „Homme de Terre“ visualisiert er die enge Beziehung zwischen Natur und Figur; Lithographien überarbeitet er mit Erde und Kohlstift, begleitet von Textfragmenten.

In den neunziger Jahren hält sich Rolf Iseli vermehrt in Jávea (Spanien) auf. Die mediterrane Landschaft wird zu seiner neuen Inspirationsquelle, die Werke gewinnen an Leuchtkraft und Farbigkeit. Iseli’s Erdverbundenheit sowie das Ausloten von technischen Möglichkeiten und Prozessen auf dem Papier zeichnet auch die jüngsten Werke aus. Seine Striche sind Elementarerlebnisse, deren Direktheit man sich kaum entziehen kann.

Die Ausstellung umfasst Werke aus allen Schaffensphasen: Informel/Frühe Ölbilder, Objekte, Erdbilder sowie Druckgraphik und neueste Arbeiten


Kindermuseum Creaviva / Bern   Ausstellun : 7. Februar - 30. August 2009

Interaktive Ausstellung Orient "Tempelfest"
Vernissage: 6. Februar 2009, 17.30 Uhr
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3 - 3006 Bern
Phone: + 41 (0)31 359 01 01 / Fax: + 41 (0)31 359 01 02

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Die Interaktive Ausstellung "Tempelfest" im Kindermuseum Creaviva nach dem gleichnamigen Werk (1937, 142) von Paul Klee bildet eine spielerische Ergänzung zu den Orient-Ausstellungen im Zentrum Paul Klee.

Inmitten archäologischer Ruinen, umrahmt von tunesischen Torbögen, wehenden Vorhangstreifen und Säulenkapitellen aus der Antike, erwarten Sie verschiedene Stationen, welche Sie zu aktivem Mittun einladen: Sie haben die Möglichkeit, selber Mauerwerk herzustellen, sich im Legen eines Bodenmosaiks zu versuchen und einen Blick in unser Nomadenzelt zu werfen. Oder Sie gestalten Postkarten, welche einmal pro Monat per Luftballon als «Fliegende Teppiche» über den Dächern von Bern dem Himmel zuschweben.
Jeden zweiten Sonntag haben Sie die Gelegenheit, sich auf unterschiedlichste, kreative Weise in die Welt des Orients entführen zu lassen.

Das "Tempelfest" im Kindermuseum Creaviva ist nicht nur eine Aufforderung zur Begegnung mit dem Morgenland. Es eignet sich auch vorzüglich als Einstimmung auf die Orient-Ausstellung in den Räumlichkeiten des Zentrum Paul Klee.


Zentrum Paul Klee / Bern   Exhibition : Till 24 May 2009 Ground floor

In Search of the Orient. From Bellini to Klee
Opening hours and vernissage: view the Internet site of the Museum
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3 - 3006 Bern
Phone: + 41 (0)31 359 01 01 / Fax: + 41 (0)31 359 01 02

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This exhibition represents the opening salvo in a three-part series of exhibitions that take the Orient as their theme; the other two are Dream and Reality. Contemporary Art from the Middle East (28.2.2009–30.9.2009) and Paul Klee. Carpet of Remembrance (29.5.2009–30.8.2009). The series explores the relationship between the Occident and the Orient and their rich artistic and cultural heritages. It will also be seeking to reflect the actuality of this relationship, which is the subject of much public and media attention in the current political climate. Central to the three exhibitions are diverse artistic preoccupations concerning issues such as cultural identity and difference.

Our modern preoccupation with the historical perspectives of the topic can perhaps be explained by looking back in time: the departure point for the first exhibition is a cluster of cultural and art historical objects and artworks originating from the era when Islamic culture and science was at its zenith. Other items illustrate the relationship between East and West during the Crusades and the emergence of East-West trade, with special emphasis on Venice, a noted centre of trade and artistic accomplishment – as a highlight of this period, the exhibition is featuring Gentile Bellini’s famous Sultan Mehmet II, painted in 1480. From the 18th century onwards, the Orient became an exotic receptacle for the West’s projected imaginations: the exhibition reveals Western art’s enthralment with the East, starting with artists such as Jean-Etienne Liotard and continuing with painters of the 19th and 20th centuries including Eugene Delacroix, Gustave Guillaumet and Henri Matisse.
The fascination and attraction that the East held for European painters prepares the ground for the section of the exhibition dealing specifically with Paul Klee – and particularly with his seminal visit to Tunisia in the spring of 1914 – the journey is destined to become the centrepiece of the exhibition owing to the representational nature of the works planned for display. Klee’s paintings will be accompanied by written documents and photographs – not to mention works by Klee’s two travelling companions, August Macke and Louis Moilliet – giving fascinating insights into the impact of Arabic and Islamic culture on the trio. The exhibition In Search of the Orient. From Bellini to Klee offers a unique opportunity to view Klee’s works in dialogue with paintings and art-historical exhibits from the Middle Ages to the 20th century.


Zentrum Paul Klee / Bern   Exhibition : Till 16 August 2009 Lower level

Dream and Reality
Contemporary Art from the Near East

Opening hours and vernissage : view the Internet site of the Museum
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3 - 3006 Bern
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The second Orient exhibition turns the visitor’s attention to the art of modern-day orient: The multi-disciplinary exhibition invites the viewers on a journey through today’s countries of the Middle East whereby tourist clichés, miserabilisms and stigmatising superficialities are bypassed. “Real Fiction” works in vibrant relationship with documentary film material cast a contemporary and timely glance on the area; highly aestheticised and fictitious videos complement the glance in a subjective and poetic way. Physically present installative works, such as the plan view of Beirut as large carpet cast from caoutchouc by Marwan Rechmaoui, intensify the emotional and sensual radiance. Audio stations by the Bernese ethnomusicologist Thomas Burkhalter and his organisation “Norient” as well as live music performances emphasize this sensuality.

Video works by Hala Elkoussy and Hatice Güleryüz render partly documentary, partly subjective and poetic portraits of the town of Cairo and Istanbul. The block of flats painted in green, which Ergin Cavusoglu presents in the video production titled “Empire After Andy Warhol”, could also be found in Berne, if there were not the small minaret on the roof, from which the muezzin calls at dusk. Commissioned by the Zentrum Paul Klee, the Turkish artist Halil Altindere well-known from documenta 12 created the work titled “Mirage”, and in this synchro-montage he themes the global asset of water with pictures from the driest region in Turkey located in the south east of the country which is to be flood as a consequence of a dam construction. Amal Kenawy puts into action her drawings, which develop more and more into a nightmare, in tense oppressive cartoon films, such as in the work titled “The purple artificial forest”. Works by the Atlas Group from Lebanon present fictitious historic events in such a way that they are read as facts. In this exhibition, the works by the Swiss artists, such as San Keller, Chalet 5, Davide Cascio and Michael von Graffenried, who had been to Cairo as artist-in-residence, are also considered art from the Middle East.
The exhibition, which takes place not only between "dream and reality", but also plumbs the limits of intimacy and publicity, comprises also everyday objects from the Orient of the 20th century. And finally, the exhibition architecture opens out into a courtyard, in which ephemeral, "transitory" art is shown, such as performances, concerts or recitals.


Zentrum Paul Klee / Bern   Exhibition : 30.5.2009 – 30.8.2009

Paul Klee. Carpet of Memory
Opening hours and vernissage : view the Internet site of the Museum
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3 - 3006 Bern
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The third Orient exhibition titled "Paul Klee. Carpet of Memory" brings to an end the "Grand tour oriental" of the Zentrum Paul Klee, which leads through space and time. The exhibition looks in greater depth at selected content-related and formal aspects of the oriental theme in Paul Klee’s works, with a focus on architecture, calligraphy and ornamentation together with the textile ornaments, the aspect of colour and the water-colour technique in Klee’s oeuvre. Beyond Klee's trip to Tunisia and Egypt in 1928, the exhibition explores specific aspects relating to his interest in the Arab and Muslim culture and how it is reflected in his works. Under the impression of Moorish architecture, Paul Klee developed what he called his own "picture architecture". Certainly he was fascinated by the artistic aspects of the Moorish architecture, the narrow alleyways, the atmospheric silhouettes and similar features, but primarily he was interested in the geometric cubic structure of Moorish architecture and townscapes. Numerous sometimes completely abstract water-colours display fascinating parallels between townscape and the structure of the picture. Frequently buildings and landscape merge in Klee’s works in that the landscape is included into the picture architecture in a higher system. Arab calligraphy, Sumerian cuneiform script as well as the old Egyptian hieroglyphs have inspired Klee to form his own hieroglyphic alphabet. Many of his works can be read as typefaces, the precise content and significance of which escape binding reading, however: As it were, the "image texts" reveal themselves to the viewer through an associative "reading matter". Paul Klee was fascinated by the ambiguous semiotics of oriental characters and their oscillation between abstract character and imagery. After all, Klee considered ornaments to have an inexhaustible potential for geometric design possibilities. In this sense, the decorative richness of oriental art was an orientating character for him. Klee used the additive "decorative" or "ornamental" in the titles of numerous works, a practice which was in defiance of avant-garde dogmas of abstraction.

Zentrum Paul Klee / Bern   Exhibition : 28th August 2009 - 21st February 2010

Paul Klee. The Graphic Work
The Passion of Eberhard W. Kornfeld

Opening hours and vernissage : view the Internet site of the Museum
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3 - 3006 Bern
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For the first time, the exhibition will show the complete graphic works of Paul Klee, which at the same time is a homage to Eberhard W. Kornfeld, the outstanding Bernese art dealer and expert for the graphic works of Paul Klee. Selected personal objects and records as well as photographs, films and his publications are used to make comprehensible the various facets of Kornfeld’s fascinating personality, his life, his significance as collector of and authority on Paul Klee, and as author of the "Register of the Graphic Works of Paul Klee".
This focal point of Kornfeld’s outstanding personality and influence is used to present the entire graphic work of Paul Klee, which with a few exceptions only is part of the collection of the Zentrum Paul Klee. This form of work only little known to the general public up to now comprises 109 works created in the years between 1901 and 1932. Partly arranged chronologically, and partly grouped according to subjects, the works render vivid as well as concentrated insight into Klee's development as an artist. The exhibition will also display drawings and works of the collection of the Zentrum Paul Klee and of Eberhard W. Kornfeld, which were models or reference points for the graphic works. The link of the individual works to the biography of the artist and to the historic background is rendered by a time axis with life data and photographs. At the same time, the exhibition demonstrates the graphic medium and the various printing processes in their technical and design diversity.

Musée Museum Neuhaus / Biel Bienne   Ausstellung: bis 31.12.2009

Von Anker bis Geiger
Glanzlichter der Sammlung regionale Kunst
Öffnungszeiten : Dienstag - Sonntag 11 - 17 Uhr Mittwoch 11 - 19 Uhr
Musée Museum Neuhaus Biel Bienne
Promenade de la Suze 26 - 2501 Biel Bienne
Tél.: 032 328 70 30/31 -- Fax: 032 328 70 35

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Das Museum Neuhaus, ein Vielspartenmuseum für Kunst und Geschichte, konzentriert sich beim laufenden Ausbau seiner Kunstsammlung auf die regionale Kunst. Die wichtigsten regionalen Künstler sind in der Sammlung vertreten, darunter finden sind zahlreiche Maler und Bildhauer von nationalem Rang. Als Beispiele seien hier Albert Anker, Léo-Paul Robert, Fernand Giauque, Hermann Hubacher oder Ernst Geiger erwähnt.

Den Kern der Sammlung bildet die Hinterlassenschaft der Museumsstifterin Dora Neuhaus (1889-1975). Seit 20 Jahren wird nun die Sammlung regelmässig mit Ankäufen, Geschenken und Dauerleihgaben bereichert. Sie gibt einen repräsentativen Überblick über das regionale Kunstschaffen vom 17. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Diese Ausstellung vermittelt einen kleinen Überblick über das regionale Kunstschaffen und illustriert die Sammeltätigkeit des Museum Neuhaus. Der Bielersee und die benachbarte Juralandschaft haben zahlreiche Künstler fasziniert, die in ihren Werken ihre jeweiligen Empfindungen und Interpretationen, je nach dem künstlerischen Geschmack der Epoche, wiedergeben. Die Landschaftsdarstellungen werden in der Rotonde durch eine Reihe von Porträts ergänzt. Die Mehrzahl der ausgestellten Werke stammen aus der Sammlung des Museum Neuhaus, welche durch ein paar Werke von Partner-Institutionen (Stiftung Sammlung Robert, Kunstsammlung Stadt Biel, Kunstverein Biel) komplettiert werden.

Diese Ausstellung ist auch ein Zeichen des Dankes an die verschiedenen Donatoren, ohne deren Unterstützung unsere Sammlung nicht in diesem Umfang hätte erweitert werden können. Ein besonderer Dank geht dabei an den Verein Freunde des Museums Neuhaus, der unsere Sammeltätigkeit regelmässig und massgeblich unterstützt.


Musée jurassien des Arts / Moutier  Exposition : du 21 février 2009 au 11 avril 2009.

Questions de couleurs - 2ème partie
Exposition thématique autour de la collection
Ouvertures et vernissage : voir le site Internet du musée
Musée jurassien des Arts
Rue centrale 4 - 2740 Moutier
Tél. 032 493 36 77

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Visites commentées les mercredis 4 mars et 1er avril à 18h30.
En traitant du thème de la couleur, l'exposition Questions de couleurs - 2ème partie présente un aspect essentiel du monde artistique. Le visiteur aura ainsi des clés de lecture pour mieux apprécier le coloris des œuvres d'art. Questions de couleurs permet en outre de découvrir, ou de redécouvrir, un extrait du patrimoine artistique exceptionnel qui est conservé au Musée jurassien des Arts de Moutier.
L'exposition est accompagnée de fiches pédagogiques et d'un classeur permettant de regrouper tous les précédents jeux de fiches édités par le Musée. Visites commentées et entrées gratuites pour les classes.

Musée jurassien des Arts / Moutier  Exposition : du samedi 09 mai au dimanche 19 juillet 2009

Mireille Henry
Ouvertures et vernissage : voir le site Internet du musée
Musée jurassien des Arts
Rue centrale 4 - 2740 Moutier
Tél. 032 493 36 77

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Mireille Henry (*1957, vit à Choindez (Jura bernois)) exprime l'insaisissable à travers ses peintures à l'acrylique sur papier et ses photographies tirées au jet d'encre. Considérées comme les éléments d'assemblages diversifiés, peintures et photographies ont des teintes mates et ambiguës – camaïeux de teintes sourdes, de gris colorés, à mi-chemin entre couleur et noir-blanc. Cette ambiguïté se retrouve dans les images qui affleurent parfois, tout en restant floues, suggérant une narration ouverte à de multiples lectures. Ce qui est en jeu dans l'œuvre de Mireille Henri, c'est l'indéfini, l'oscillation entre la forme et l'informe, l'appel à l'émotion plutôt qu'à la raison. Pour cette exposition, l'artiste inventera de nouvelles configurations dans son langage axé sur l'intime et la sensibilité

Abbatiale de Bellelay / Bellelay   Exposition : 21 juin - 11 septembre 2009
La Fondation de l'Abbatiale de Bellelay a le plaisir
de vous convier à l'exposition

Christian Gonzenbach
Vernissage: samedi 20 juin 2009
Ouvertures : voir le site Internet de l'Abbatiale
Abbatiale de Bellelay - 2713 Bellelay / t 032 484 72 72

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museum franz gertsch / Burgdorf   Ausstellung : 08. November 2008 - 15. Februar 2009
Zwischenlandung
Werke aus der Sammlung Nationale Suisse
Kuratiert von Claudio Moser
Rauminterventionen von Karim Noureldin und Luc Mattenberger

museum franz gertsch
Platanenstrasse 3 - 3401 Burgdorf
Tel: +41 34 421 40 20   Fax: +41 34 421 40 21
Öffnungszeiten Dienstag - Freitag 10.00 - 18.00 Uhr Mittwoch 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag/Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr Montag geschlossen

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Hans Theler (1904–1998) begründete die Sammlung der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft, die von seinem Sohn und Nachfolger René Theler (*1935) weitergeführt wurde. Im Verlauf von über sechzig Jahren bis heute wurden zahlreiche Arbeiten namhafter Schweizer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts zusammengetragen.

Die Ausstellung im museum franz gertsch basiert auf dem Prinzip der „artist’s choice“. Der Schweizer Künstler Claudio Moser (*1959) hat eine persönliche Auswahl getroffen und lässt den Besucher an seinem eigenen Blick auf die Sammlung Nationale Suisse teilhaben. Geführt von Mosers assoziativen, erinnernden und visionären Texten lässt sich der Besucher auf eine träumerische Entdeckungsreise durch die verschiedenen Räume ein. Dieser intuitive, synästhetische Zugang erlaubt das Erspüren der verschiedenartigen Werke, ein sich Hineinfühlen und Mitschwingen. Bezüge zeigen sich zwischen den Gemälden, Zeichnungen und Objekten, feine Verbindungslinien werden deutlich und leiten von einem Kunstwerk zum anderen. Zwischengelandet im museum franz gertsch ergibt sich für den Besucher eine einzigartige und temporär begrenzte Möglichkeit, mit den Werken aus der Sammlung Nationale Suisse in einen ästhetischen und emotionalen Dialog zu treten.

Zu Beginn des Ausstellungsrundgangs begegnet dem Besucher im unteren Foyer die Rakete von Roman Signer (*1938), sowie Werke von John M Armleder (*1948) und Luc Mattenberger (*1980). Raum 2 wird dominiert von Meret Oppenheims (1913–1985) Le bouclier du chef (1965), ergänzt durch einen Granitkopf Remo Rossis (1909–1982). Diesen Werken werden weitere Arbeiten zugeordnet, wie beispielsweise Miriam Cahns (*1949) tier 23.3.1995 (1995), die sich durch feine Schwingungen auszeichnen, die „die Nerven zum Singen bringen“, und zwischen Abstraktion und Figuration changieren. In Raum 3 bestimmt Walter Moeschlins (1902–1961) mystische Position das Konzept. „Au bout du monde et la terre qui tremble“ lässt sich hier als Leitsatz formulieren. Im letzten Ausstellungsraum mit dem Thema „space“ ist eine Plastik das Hauptwerk, die über dreieinhalb Meter hohe Bronzearbeit Big Tongue (1997) von Not Vital (*1948).

Die beiden eigens für die Ausstellung im museum franz gertsch entstandenen Arbeiten haben eigene Räumlichkeiten erhalten. Im Kabinett hat Karim Noureldin die ortsspezifische Zeichnungsinstallation Bel-Air eingerichtet, während im Museumsgarten Luc Mattenbergers neuestes Objekt The Ram zu bestaunen ist.

Am Sonntag, 30. November 2008, um 11 Uhr führt Sie Claudio Moser persönlich durch die Ausstellung.


CentrePasquArt Kunsthaus Centre d’art / Biel-Bienne   Exposition : 25.1.2009 - 29.3.2009
Hannes Brunner
à la recherche du temps gagné
Seevorstadt 71-75 Faubourg du Lac - 2502 Biel Bienne
T + 41 32 322 55 86   F + 41 32 322 61 81
Ouverture et vernissage : voir le site Internet du Centre
Bus 11 ab Bahnhof depuis la gare Parkplätze in der blauen Zone
Parking dans les zones bleues

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Les oeuvres de Hannes Brunner (*1956, vit et travaille à Zurich) sont autant de pensées rendues tactiles. En marge de ses travaux photographiques et architecturaux, il réalise depuis dix ans un grand nombre d?installations qui mêlent diverses thématiques, comme par exemple Visualisation du bruit ou Local en contexte globalisé. Ces projets se composent de matériaux éphémères alliés à des projections vidéo et/ou des plateformes internet. Pour son exposition A la recherche du temps gagné au CentrePasquArt de Bienne (Salle Poma & Parkett 2), l'artiste confronte d'anciens travaux avec de nouvelles oeuvres qui traitent de la perception temporelle ainsi que de son utilisation. En dehors de l'espace digital, lieu de la simultanéité feinte, il transforme des objets en représentations symboliques de machines à remonter le temps.

A l'occasion de l'exposition, une importante publication paraît aux éditions Verlag für Moderne Kunst Nürnberg. Elle comprend des textes de Hubertus von Amelunxen, Dolores Denaro et Beatrix Ruf ainsi qu'un catalogue des oeuvres et installations de Hannes Brunner.


CentrePasquArt Kunsthaus Centre d’art / Biel-Bienne   Exposition : 25.1.2009 - 29.3.2009
Stéphane Zaech - Visions de Van
CentrePasquArt
Seevorstadt 71-75 Faubourg du Lac - 2502 Biel Bienne
T + 41 32 322 55 86   F + 41 32 322 61 81
Ouverture et vernissage : voir le site Internet du Centre
Bus 11 ab Bahnhof depuis la gare Parkplätze in der blauen Zone
Parking dans les zones bleues

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Les peintures de Stéphane Zaech (*1966, vit et travaille à Montreux et Villeneuve) concentrent dans l?espace de la toile plusieurs temporalités. Puisant dans le répertoire des maîtres classiques du Titien à Picasso, elles n'en sont pas moins riches de détails issus de notre univers contemporain et familier. Ses oeuvres proposent également une réflexion sur la peinture elle-même, interrogeant entre autres le statut de l'image ou la relation entre le peintre et son modèle. Pour son exposition personnelle au CentrePasquArt de Bienne (Galeries & Parkett 1), Stéphane Zaech - par l'intermédiaire de Van - nous donne à voir ses oeuvres récentes et nous invite ainsi à entrer dans son univers pictural empreint de liberté, de ruse et d'humour. Il convie également trois artistes à dialoguer avec son travail. Si leur langage diffère, les oeuvres de Michael Ashcroft, Elisabeth Llach et Virginie Morillo partagent des préoccupations formelles semblables, et parfois des fantasmagories communes.

CentrePasquArt PhotoforumPasquArt / Biel-Bienne   Exposition : 25.1.2009 - 29.3.2009

Ferit Kuyas - CITY OF AMBTION
CentrePasquArt
Seevorstadt 71-75 Faubourg du Lac - 2502 Biel Bienne
T + 41 32 322 55 86   F + 41 32 322 61 81
Ouverture et vernissage : voir le site Internet du Centre
Bus 11 ab Bahnhof depuis la gare Parkplätze in der blauen Zone
Parking dans les zones bleues

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Emblématique des mutations actuelles qui ont cours en Chine, la mégapole de Chongqing est le terrain d’observation privilégié du photographe Ferit Kuyas (*1955). Sous la forme de paysages en grand format de nature picturale, il suggère cette ville à travers la représentation métaphorique d’une périphérie baignée le plus souvent dans une brume mystérieuse.

CentrePasquArt PhotoforumPasquArt / Biel-Bienne   Exposition : 25.1.2009 - 29.3.2009

Brad Rimmer - HOW NOW MAO
CentrePasquArt
Seevorstadt 71-75 Faubourg du Lac - 2502 Biel Bienne
T + 41 32 322 55 86   F + 41 32 322 61 81
Ouverture et vernissage : voir le site Internet du Centre
Bus 11 ab Bahnhof depuis la gare Parkplätze in der blauen Zone
Parking dans les zones bleues

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Dans ses images de la Chine, Brad Rimmer offre une nouvelle perspective sur l'apparence d'une culture en pleine évolution. Les arrière-plans sont souvent simples et quotidiens, l'attention étant portée sur le modèle qui est extrait, quelques instants durant, du cours habituel de sa vie. Vêtements traditionnels, couleurs et intérieurs deviennent un décor, une référence iconographique à un passé auquel la Chine ne peut plus se conformer mais auquel elle ne peut pas non plus échapper.

Kunsthause Langenthal  /  Langenthal   Ausstellung : 23. April bis 28. Juni 2009

Danica Dakić
Casa del Lago
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Marktgasse 13 - 4900 Langenthal
Tel +41 62 922 60 55 -- Fax +41 62 922 60 50

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In einem Park mit See begegnen sich die weitgereisten Mitglieder einer Familie aus dem Stamm Huichol. Die üppige Natur und die strenge koloniale Architektur betonen die Melancholie der Szenerie. "Casa del Lago" im Zentrum der gleichnamigen Ausstellung erzählt farbig und einprägsam von Zeit und Verschwinden.

Die aus Bosnien stammende und in Düsseldorf lebende Künstlerin Danica Dakic (*1962) widmet sich in ihren multimedialen Installationen sozialen und politischen Themen. Speziell fürs Kunsthaus Langenthal entwickelte die Künstlerin einen neuen Werkzyklus, der während längeren Aufenthalten in Mexiko-Stadt entstand. Diese Stadt mit ihren kulturellen Überlagerungen bot ihr Gelegenheit für eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte, Macht, Verletzlichkeit und Widerstand.


Kunsthause Langenthal  /  Langenthal   Ausstellung : 5. Februar bis 29. März 2009

Wilhelm Felber
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Marktgasse 13 - 4900 Langenthal
Tel +41 62 922 60 55 -- Fax +41 62 922 60 50

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Wilhelm Felber (1918-2007) hielt die besonderen Momente im Leben fest, fokussierte aber immer auch auf den Alltag, das Zuhause und die Arbeit der Menschen. Er porträtierte in der Region Langenthal Bauern, Lehrer, Ehepaare, National- und Ständeräte sowie ganze Familien und fertigte Reportagen von Konfirmationen, Hochzeiten und Geburtstagen. In seinem 60-jährigen Schaffen suchte er stets neue, ungewohnte Blickwinkel. Seine sensiblen Porträts zeigen eine überraschende psychologische Tiefe und sind von einer aussergewöhnlichen Qualität.

Kunsthause Langenthal  /  Langenthal   Ausstellung : 23. April bis 28. Juni 2009

Danica Dakić
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Marktgasse 13 - 4900 Langenthal
Tel +41 62 922 60 55 -- Fax +41 62 922 60 50

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Danica Dakić (*1962), sensibilisiert durch ihre bosnische Herkunft und den Jugoslawienkrieg, widmet sich in ihren multimedialen Installationen sozialen und politischen Themen. Dabei bleiben ihre Videos, Tonspuren und Fotografien nie einfach dokumentarisch. Ob sie sich mit dem Schicksal jugendlicher Flüchtlinge, mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Heims für geistig Behinderte oder simpel mit Heimweh auseinandersetzt, stets erarbeitet Danica Dakić eine poetische Choreografie. Für die Ausstellung im Kunsthaus Langenthal entwickelt die Künstlerin eine neue Arbeit, die sich durch die gesamten Räume zieht.

Kunsthause Langenthal  /  Langenthal   Ausstellung : 3. September bis 1. November 2009

es
Sabina Baumann, Gitte Schäfer, Francisco Sierra
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Marktgasse 13 - 4900 Langenthal
Tel +41 62 922 60 55 -- Fax +41 62 922 60 50

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Unter jedem Bett, in jedem dunklen Wald, in Objekten und Figuren lauern kollektive Träume, persönliche Abgründe, Ängste und Sehnsüchte. Anhand von drei medial und formal sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen thematisiert "es“ das Unbewusste und die kulturelle Prägung der Gesellschaft. In "es" klingt der Titel eines Thrillers von Stephen King an, "es" ist aber auch ein zentraler Begriff der Psychoanalyse und "es" verweist auf das für die deutsche Sprache spezifische

Kunsthause Langenthal  /  Langenthal   Ausstellung : 26. November 2009 bis 10. Januar 2010

Regionale 9
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Marktgasse 13 - 4900 Langenthal
Tel +41 62 922 60 55 -- Fax +41 62 922 60 50

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Das Kunsthaus Langenthal präsentiert alle zwei Jahre in einer jurierten Ausstellung Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zur Region. "Regionale 9" bietet erneut Einblick ins vielfältige künstlerische Schaffen vor Ort und wünscht sich dafür ein Publikum, das über die regionalen Grenzen hinausweist.

Fondation Saner  /  Studen bei Biel  Aussstellung: 23. September bis 16. Dezember 2007

FRED STAUFFER
Ein Vertreter des späten Expressionismus
Öffnungszeiten : Befragen Sie die Internet-Adresse des Museums
Sonder Anlässe nach Vereinbarung
Fondation Saner - Stiftung für Schweizer Kunst
Autobahnausfahrt Studen - 2557 Studen BE
Tel. 032 373 13 17 - Fax 032 373 40 09

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