David Smyth,

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Ocker dominiertem Hintergrund dargestellt. Der Betrachter hat die Freiheit, sich vorzustellen, dass jedes kleine weiße Rechteck ein Fahrzeug oder ein Gebäude darstellt. Es ist auch nicht wichtig. David Smyth spielt hier mit dem Konzept der "Wiederholung einer Wahrnehmung". Diese könnte jedoch leicht auch für die Beschreibung aller anderen als "abstrakt" bezeichneten Bilder angewendet werden, da nichts in ihnen eine Beziehung zu unserer eigenen Wahrnehmung von Figuren oder Dingen herstellt. Unter David Smyths eigenen Arbeiten könnte man "Murray Street" (1994) oder "Hip Hop" (1996), nennen. Es handelt sich jedoch nicht um eine abstrakte Art von Logik, die in Smyths Arbeiten zu finden ist, es ist vielmehr die lebhafte Wahrnehmung von Farben, die sich zu zahlreichen, gleichsam konkreten optischen Erfahrungen aufdrängt, genauso wie sie sich auch uns aufdrängt. Anspielungen auf das städtische Leben, wie wir sie in zahlreichen seiner Bilder finden, unterstützen die Vorstellung, dass der Geist des Künstlers sich von allem, was das wirkliche Leben in unserer Gesellschaft ausmacht, angezogen fühlt.

DIE LEIDENSCHAFT DER FARBE

Die Bilder von David Smyth strahlen durch ihre Farben, die unsere Aufmerksamkeit aus allen Richtungen auf sich ziehen. Die Farben spielen in der Kunst des 20. Jahrhunderts und im Allgemeinen eine wichtige Rolle. Das wird vielleicht noch länger der Fall sein. Zu Zeiten der Klassik wurde die Malerei vom Gesetz der Perspektive bestimmt, so dass der Verlauf dieser Linien zur alles bestimmenden Regel für die Künstler wurde. Im Gegensatz dazu scheint das 20.Jahrhundert von einem anderen "Raum" bestimmt: dem der Farbe. Und war das denn nicht schon seit Van Gogh oder sogar Delacroix der Fall? Die Frage ist, warum, die Antwort ist

kompliziert. Aber Van Gogh formulierte sie prägnant: "Ich habe versucht, die großen Leidenschaften der Menschen mit Rot und Grün auszudrücken" (Lettres à Theo, S. 231). Diese Antwort kommt David Smyth natürlich gerade recht, da auch er sich nicht an die geometrische Präzision der Perspektive hält. Auch er manipuliert mit leuchtenden Farben, um unsere Gefühle zu erschüttern.Während in einem Bild Rot und im anderen Blau dominiert, gibt es kein einziges, in dem nicht eine Vielzahl von Farben zusammen spielt. Auch hier stehen Rot und Grün im Wettbewerb miteinander, genauso gut können es jedoch auch Ocker und Blau sein. Andererseits geht die Behandlung der Farbe bei David Smyth in ein andere Richtung, die Farbblöcke oder Farbbänder haben so gut wie immer verschwommene Ränder. Es gibt keine deutlich herausgestrichenen Farbbereiche wie bei Gaugin oder den Fauves. Hier sind die Farbrinder Kinder im eigentlichen Sinne des Wortes, die Farben treffen aufeinander und fließen ineinander wie Wasser und Sand am Strand, wie der Künstler von einer Farbe zur nächsten wechselt. Nach David Smyth bilden die Farbflichen Erweiterungen, die dort, wo die Farbschattierungen miteinander spielen, durch leuchtendere Farben hervorgehoben werden. Das hat einen sinnlichen Effekt, der dazu führt, dass der "Betrachter" emotional berührt wird.Während wir unmerklich von einer Farbe zur nächsten wandern, geraten wir von einer Emotion zur nächsten. Unsere visuelle Sensibilität wird durch die Vielzahl der Wahrnehmungen fixiert, unser ganzer Körper beginnt zu schwingen.

DAS SCHACHBRETT DES SICHTBAREN

Trotzdem bewirken die Arbeiten David Smyths niemals eineVerwirrung der Wahrnehmungen. Einige seiner Bilder


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Peintures et techniques mixtes

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